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  einfach und verständlich erklärt

Ayurveda Yoga

Ayurveda Kur

Sri Lanka

Die Ayurveda Kur

 

Das Wort Kur existiert im vedischen Sprachgebrauch nicht, es gibt da ein ayurvedisches Leben - oder ein Leben nach ayurvedischen Richtlinien und bei Krankheit oder Leiden wird dann "gegengesteuert", dies kann ambulant geschehen oder in einer Klinik. In Sri Lanka wird 80 % der Bevölkerung so ayurvedisch betreut und dies kostenlos.

Europäer leben normalerweise kein ayurvedisches Leben und so wird meist eine bestimmte Zeit in der Obhut von Ayurveda Ärzten verbracht, dies nennt man in unserem Sprachgebrauch "eine Kur".

 

Die richtige Kur Dauer

 

Der ayurvedische Arzt befindet sich in einer schwierigen Lage, er hat zur Wiederherstellung der individuellen Balance der Lebensenergien nur ein sehr beschränktes Zeitfenster zur Verfügung. Meist sind es nur zwei Wochen welche sich der europäische Gast abzwacken kann.

Der Zeitraum eines Srilankers im staatlichen Ayurveda Hospital kann dagegen mehrere Monate betragen.

Die Erwartungshaltung sollte nicht sein dass ein Leiden oder eine Krankheit in der kurzen Kurzeit reguliert werden kann, hier wird nur versucht, den richtigen Weg einzuleiten und man muss sich noch mehrere Monate nach der Kur an ein paar einfache Regeln halten.

Dies wird umso einfacher desto mehr Zeit man der Kur erlaubt. Alles sicher eine Frage des Geldes und des Urlaubsanspruchs im Alltag.

 

Was ist eigentlich Pancha-Karma ?

 

Sehr oft hört man von einer "Panchakarma Kur", dabei bedeuted Pancha Karma eigentlich "fünf Handlungen" und beschreibt 5 Anwendungen welche zur Ayurvedakur eingesetzt werden können.

 

Viele Europäer meinen, daß eine Ausleitung von Schlacken und Giftstoffen nur über die 5 Panchakarma Anwendungen geschieht und dies führt leider dazu, stets den Einsatz von Einer oder mehreren dieser 5 Anwendungen zu erwarten. 

 

Dazu muss man wissen dass fast alle gesetzten Reize einer Kur bei richtiger Reflektion des Patienten ausleitende Wirkungen erzielen. Die Panchakarma Anwendungen sind also als Ergänzung zu verstehen und vielleicht hilft es auch zu wissen dass diese als ambulante Massnahmen in einer Zeit entstanden sind, in der es wichtig war, eine schnell wirkende Massnahme bei einer akuten Fehlfunktion zu haben. So wurde das künstliche Erbrechen beispielsweise eingesetzt um eine schnelle Erleichterung bei einer Vergiftung zu erwirken. Man beachte die hygienischen Bedingungen aus dieser Zeit und das Fehlen von medizinisch technischen Hilfsmitteln.

 

Eine gute Kur muss jedoch Nachhaltigeres leisten und dafür sind die anderen, beharrlicheren Reize  wesentlich wichtiger, um lange angesiedelte Blockaden zu lösen. Ihr Ziel ist es, Stoffwechselschlacken und Giftstoffe aus dem Körper zu schleusen und das Gleichgewicht der Doshas zu festigen.

 

Was ist die Mobilisierungsphase ?


Es ist die erste Phase einer Ayurvedakur, man bezeichnet dies auch als Erweichungsphase. Zur Mobilisierung oder Erweichung der Schlacken (Rückstände, Ablagerungen) und Giftstoffe werden ölige Substanzen verwendet, welche äußerlich in Form verschiedener Ölmassagen oder Ölbehandlungen verabreicht werden.


Anschließend wird mit Wärme- und Dampfbehandlungen die Sekretion der Haut - unseres größten Organs - und der Schleimhäute angeregt.

 

Das Ziel dieser ersten Phase ist es, die Ausleitung einzuleiten. Im übrigen benötigt der Arzt diese Zeit auch, um den Urzustand des Patienten zu erkennen.

 

Was ist die Ausleitungsphase ?

 

Nach dieser Vorbereitung erreicht man die zweite Phase, die Ausleitungsphase. Sehr oft kann der Arzt hierzu einige der 5 Panchakarma Anwendungen einsetzen, in der Praxis werden Blutentnahme (Rakta Mokscha) bei Europäischen Kurgästen nicht eingesetzt und auch das künstliche Erbrechen nur äußerst selten da es nicht so nachhaltig wirkt.

 

eigentlich reinigenden Maßnahmen zur Anwendung.


Auch für die Nachbehandlung, im Anschluss an eine Chemotherapie, Strahlenbehandlung oder Operation, kann diese Therapie dem Organismus helfen, sich rascher zu erholen und sein natürliches Gleichgewicht wiederzufinden.

 

Was ist die Stabilisierungsphase ?

 

Das Ziel dieser Phase ist, die vom Arzt eingeschlagene Richtung zur Wiedererlangung des "Gleichgewichtes der Doshas" zu festigen. 

 

Während der doch recht kurzen Dauer einer Kur kann man den Patienten vorbereiten, entgiften und auf "die richtige Spur" bringen. 

 

Behält man diese Richtung bei, so wird man noch nachhaltig blockadefrei seinen Urzustand erreichen und erhalten können.

 

 

Was ist für mich das richtige Resort ?

 

Man kann für all die unterschiedlichen Erwartungen keine spezielle Empfehlung geben da es hier zu sehr auf individuelle Empfindungen ankommt.

 

Meist ist die Erwartung so dass  man von einem guten Resort eine Wiederherstellung des Urzustandes verlangt.

 

Dies ist leider eine unrichtige und manchmal auch blockierende Einstellung. Die Umgebung, die Anwendungen, das Essen und die Medizin können nur Reize setzen und es gehört zur Pflicht des Patienten, diese zu reflektieren, zu verdauen und wirken zu lassen. Daher sollte man im Durchschnitt nicht mehr als 4 Anwendungen pro Tag erwarten, ein Mehr wäre schwieriger zu bewältigen aber letzt endlich muß auch der Arzt darüber entscheiden, da er die Reaktionen auf gesetzte Reize kontrolliert und bewertet. Dazu nutzt er vor allem körpersprachliche Signale, unter anderem auch Augen, Zungen und Puls Diagnose.

 

Die Sri Lanka "Top 10"

 

Seit Jahren schon sprießen immer mehr "Resorts" aus dem srilankischen Boden. Es gibt eine fast unüberschaubare Vielzahl und es werden auch immer mehr, zu sehr ist die Nachfrage gestiegen und zu sehr besinnen sich immer mehr Menschen auf natürliche und alternative Heil-Methoden.

 

In diesen 10 ausgesuchten und ausgezeichneten Resorts kann man eine authentische Kur nach vedischen Richtlinien erwarten. (In alphabetischer Reihenfolge)

 

  • Aida Resort

  • Barberyn Resorts

  • Greystone Villas

  • Lawrence Hill Paradies

  • Lotus Villa

  • Paragon Resort

  • Siddhalepa Resort

  • Surya Lanka

  • Sri Lanka Ayurveda Garden

  • Vattersgarden Resort

Was kostet Ayurveda ?

 

In Deutschland muß man von ca. 200.- bis 400.- Euro pro Kurtag ausgehen, in Sri Lanka ungefähr von 50.- bis 150.- Euro pro Tag. Natürlich sind die Personalkosten in Deutschland wesentlich höher als in Asien, auch die Einfuhr oder Herstellung der Medizin oder Nahrungsmittelergänzung kommt daher teurer.

 

Wie oft muss man zur Kur ?

 

Eine der Grundeinstellungen beim Ayurveda ist dass nichts muss. Wozu man sich zwingen muss oder wozu man gezwungen wird, blockiert geistige und seelische Anteile an dem Prozess. Der Mensch, welcher gelernt hat in sich zu hören, weiß wann es wieder einer Auffrischung bedarf, trotz allem was man so an Vorschlägen liest. Beispiel: „Wie ein Auto zur jährlichen Überprüfung muss wird dies auch in Zukunft beim Menschen mit der Ayurveda Kur sein“. Schön wäre es natürlich für die Anbieter, aber wie gesagt, eine solche Entscheidung geschieht im Einklang mit unserer Gesamtsituation, es sind schliesslich auch finanzielle Abwägungen zu treffen.

 

Was ist ein Ayurveda Arzt ?

 

Als ayurvedischer Arzt wird zugelassen, wer eine über sechs Jahre dauernde universitäre Ausbildung gemacht und die staatliche Genehmigung zur Ausübung der ayurvedischen Medizin erworben hat. Danach muß noch ein Praktikum mit zwei Semestern an einer staatlichen Klinik absolviert werden.

 

Darüber hinaus gibt es noch selbsternannte Heiler, welche ihr Wissen weiter vermittelt bekommen haben, dies ist natürlich unmöglich zu bemessen, daher sind die Ärzte in den "Top 10" Resorts von Sri Lanka staatlich ausgebildet und certifiziert.

 

Muß ich alles an Maßnahmen mitmachen ?
 

Eine einfache Regel im Ayurveda soll dies beantworten:

 

"Alles, was die Harmonie fördert,

ist Medizin -

alles was die Harmonie stört,

ist Gift."